Ein Bad aus den Siebzigerjahren, eine Badewanne, die einer Dusche weichen soll, oder Plättli mit Rissen: Hier lesen Sie, wie eine Badsanierung abläuft, wie lange sie dauert und mit welchen Kosten Sie rechnen.
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Eine Badsanierung ist eine Erneuerung des Badezimmers, bei der Apparate, Leitungen und oft auch Plättli ersetzt werden. Sie reicht vom Tausch einzelner Teile bis zum kompletten Umbau. Das Ergebnis ist ein Bad, das dicht, sparsam und bequem zu nutzen ist.
An einer Badsanierung arbeiten mehrere Berufe mit. Neben dem Sanitärinstallateur sind das meist Plattenleger, Elektriker und Maler. Bei einem kompletten Umbau koordiniert ein Betrieb oder eine Bauleitung die Arbeiten.
Bei einer Teilsanierung bleiben Leitungen und Plättli, ersetzt werden einzelne Apparate. Typisch sind ein neues Lavabo, ein neues WC oder eine Dusche statt der Badewanne. Das dauert meist nur wenige Tage.
Eine Komplettsanierung beginnt mit dem Rückbau bis auf den Rohbau. Danach werden Leitungen, Abdichtung, Plättli und Apparate neu eingebaut. Bei alten Leitungen ist das oft die bessere Wahl, weil sie sonst hinter neuen Plättli weiter altern.
Am Anfang steht die Besichtigung des Bades. Der Betrieb nimmt Masse, prüft Leitungen und Abfluss und bespricht Ihre Wünsche. Danach folgt eine Offerte mit allen Positionen.
Ein kompletter Umbau eines Badezimmers dauert je nach Grösse etwa drei bis fünf Wochen. In dieser Zeit ist das Bad nicht nutzbar. In einer Wohnung mit nur einem Bad lohnt es sich, diese Zeit früh zu planen.
In einem Mehrfamilienhaus betrifft der Lärm auch die Nachbarn. Informieren Sie die Verwaltung und die Nachbarschaft vor dem Beginn. Im Stockwerkeigentum gelten zudem die Regeln der Gemeinschaft für Arbeiten an gemeinsamen Leitungen.
Die Kosten hängen von der Grösse, der Ausstattung und den baulichen Eingriffen ab. Ein Ersatz einzelner Apparate kostet einen Bruchteil einer Komplettsanierung. Leitungen und Abdichtung machen bei einem Umbau einen grossen Teil der Kosten aus.
Übliche Kosten in der Schweiz:
| Umfang | Übliche Kosten |
|---|---|
| Komplette Badsanierung, Standard | CHF 15'000.– bis 40'000.– |
| Komplette Badsanierung, hochwertige Ausstattung, Bad mit 6 bis 8 m² | CHF 50'000.– bis 70'000.– |
Die Werte sind Richtwerte aus Schweizer Erfahrungszahlen. Verbindlich ist die Offerte nach der Besichtigung. Vergleichen Sie dabei, ob Rückbau, Entsorgung und Malerarbeiten enthalten sind.
In einer Mietwohnung entscheidet die Vermieterschaft über einen Badumbau. Als Mieterin oder Mieter brauchen Sie für eigene Änderungen eine schriftliche Zustimmung. Klären Sie zudem, ob das Bad beim Auszug wieder in den alten Zustand muss.
Im Stockwerkeigentum gehört das Bad zur eigenen Wohnung, die Steigleitungen aber meist der Gemeinschaft. Werden die Steigleitungen im ganzen Haus erneuert, spricht man von einer Strangsanierung. Dann lohnt es sich, die Badsanierung gleich mitzuplanen.
Eine Anfrage zur Badsanierung reichen wir an einen Sanitärbetrieb aus dem Bezirk Winterthur weiter. Dieser Betrieb vereinbart mit Ihnen die Besichtigung und erstellt die Offerte. Fotos des heutigen Bades helfen bei der Vorbereitung.
Notieren Sie vorher, was Sie stört und was das neue Bad können soll. Wichtig sind etwa eine bodenebene Dusche, mehr Stauraum oder ein zweites Lavabo. Ein tropfender Wasserhahn braucht dagegen keine Sanierung, sondern eine Reparatur.
Ein kompletter Umbau dauert je nach Grösse etwa drei bis fünf Wochen. Ein Ersatz von Badewanne oder WC ist meist in wenigen Tagen erledigt.
In den meisten Bädern geht das. Entscheidend sind die Lage des Abflusses und das Gefälle im Boden. Bei einer bodenebenen Dusche muss der Abfluss tief genug liegen.
Ein altes Bad drückt oft den Preis einer Wohnung. Ob sich eine Sanierung rechnet, hängt vom Zustand und vom Markt ab. Oft genügt eine Teilsanierung mit neuen Apparaten.
Beschreiben Sie das heutige Bad, die Grösse in Quadratmetern und was sich ändern soll. Ein Sanitärbetrieb aus dem Bezirk bekommt Ihre Anfrage.